Banken müssen Millionen an Verbraucher zurückzahlen

Der Bundesgerichtshof hat bereits im Mai diesen Jahres entschieden: Den Banken stehen die kassierten Bearbeitungsgebühren für Kredite nicht zu. Nun folgten zwei weitere wichtige Entscheidungen:

Bankkunden können ungerechtfertigte Bearbeitungsentgelte bis zu zehn Jahre rückwirkend zurückfordern. Es ist aber Eile geboten.

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Alle in der Zeit vom 01.01.2005 bis zum 31.12.2011 gezahlten Bearbeitungsentgelte verjähren zum 31.12.2014! Es reicht nicht, bis zum Jahresende die Rückzahlungsansprüche anzumelden. Verweigern die Institute die Erstattung des Bearbeitungsentgelts oder melden sich nicht, müssen Verbraucher bis zum Jahresschluss verjährungshemmende Maßnahmen ergreifen. Das ist zum Beispiel ein gerichtlicher Mahnbescheid oder eine Klage.

Wichtig zu wissen: Das BGH-Urteil gilt für jede Art von Kreditvertrag, den Verbraucher abgeschlossen haben, unabhängig davon, ob damit Möbel, Autos oder Immobilien finanziert worden sind. Nur Abschlussgebühren von Bausparkassen sind zulässig.

Wir haben schon für zahlreiche Kunden teilweise erhebliche Beträge zurückgefordert und auch erhalten. Unsere Empfehlung: Senden Sie uns Ihren Kreditvertrag zur unverbindlichen Prüfung. Wir setzen uns dann mit Ihnen in Verbindung und klären die weitere Vorgehensweise.

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